TLV…der Frühlingshügel / Jerusalem und das Haus des Brotes

Tag 3

Tag 2

Das erste Frühstück war der Wahnsinn! Es gab mehr Salate als auf dem Kleinbauernmarkt in München, Süßwaren vom anderen Stern und einen wirklich annehmbaren Cappucino. Für meine Frau war es das beste Frühstück überhaupt! Der Schokoladenkuchen vom angrenzenden Bäcker war in jedem Fall nicht von dieser Welt! So unglaublich lecker aber eben auch…nun…sagen wir mal so, wenn man daran riecht hat man die Weight Watcher Punktezahl für 1 Woche schon erreicht!!! 🙂
Mit vollem Magen machten wir uns nun auf den Weg und zwar wie geplant mit dem Fahrrad! Es gibt an jeder Ecke die grünen Fahrräder der Stadt, die mit einer Kreditkarte aus dem Schloss zu lösen sind. Wir hatten jedoch kostenlose Räder, die uns das Hotel zur Verfügung stellte.
Nun ist es ja schon immer eine Unart gewesen, die Strandliegen am frühen Morgen mit Handtücher zu reservieren (wir Deutschen sind da Meister) und ich muss sagen…das habe ich in meinem Leben noch nie gemacht, jedoch hier in Tel Aviv…wenn es um die Bikes ging…entwickelte ich einen unmissverständlichen Besitzanspruch gegenüber den anderen Hotelgästen! Es gab 5 Räder! Das erste hatte keinen Sattel…okay…manche Leute sollen ein Faible dafür haben, das 2. Bike war unfahrbar, was hieß, es waren eigentlich 3 Räder. Wir fuhren also los und ich hatte das Gefühl, als würde mein Bike bereits seit der ersten namentlichen Erwähnung Jaffas vor ein paar hundert Jahren auf den Straßen seinen Dienst tun (immerhin die älteste Stadt am Mittelmeer). Die obligatorischen Jesussandalen und Tennissocken mussten dann aber doch nicht sein. Nach ca. 2 Minuten waren wir auf der Uferpromenade unterwegs und… was soll ich sagen…es war einfach Klasse. Überall schöne Menschen, ein buntes Treiben an jeder Ecke, fröhliche Gesichter und mein Bike quietschte vergnügt vor sich hin.
Auf den ersten Metern ging es durch eine Art Park bzw. weitläufige Rasenfläche. Hier halten sich vornehmlich die arabischen Einwohner Tel Avivs-Jaffa auf. Dieser Teil der Bevölkerung macht in etwa 2 Prozent der Einwohner aus.
Unser erster Stop war an einem der zahlreichen Fitness Points und wir gingen motiviert ans Werk. Der Körperkult dieser Stadt ist sehr beeindruckend, was aber nicht weiter verwundert, lebt man doch fast 365 Tage unter strahlendem Himmel direkt an einem der schönsten Stadtstrände der Welt.

Nach dem Park kommt als erster markanter Punkt das sogenannte „Dolphinarium“. Ein nun ja…sagen wir mal cooler verwahrloster Bau-Schandfleck am Strand, an welchem man das ein oder andere coole Graffiti findet. (Dede hat sich hier ebenfalls ausgelassen. Er ist mit der bekannteste „Sprayer“ hier in TLV)
Danach geht es mit dem Banana Beach Club los! Ein Club nach dem anderen. Sonnenliegen, Bars, muskelbepackte Isralis, Homosexuelle (vor allem im Bereich Hilton Beach), junge Israelinnen die mit äußerst modischen Sonnenbrillen und aufgeknüpften Armeeblusen am Strand sitzen und das Leben genießen. Ein Wahnsinn!!!
Das Ganze zieht sich über mehrere Kilometer, bis man schließlich am Old Port ankommt. Hier findet man eine Vielzahl von Restaurants, Eisdielen, einen McDonalds und Unmengen von Shopping Möglichkeiten…einfach toll. Für uns stellte sich heraus, dass der Strandabschnitt „Gordon Beach“ der coolste Bereich war. Dies ist aber generell nicht ungewöhnlich. Hier ist einfach am meisten los und der Blick auf die Stadt mit dem altehrwürdigen Hotel „DAN“ im Hintergrund ist schon famos. So radelten wir an der Promenade entlang und kamen mit einer Menge neuer Eindrücke zurück am Market House an.

Meine liebe Frau hatte sich entschlossen erstmal ein Stündchen an der Matratze zu horchen und so packte ich mein Kamera Zeugs um Old Jaffa zu erkunden. Die Gassen sind fantastisch und ich verlor mich dort in der ein oder anderen Gallerie. Oben hat man einen fantastischen Blick über Tel Aviv. Tolle Musik drang an meine Ohren und Schwups war ich auf einer coolen Party…also für 5 Sekunden…dann wurde mir von einem Security freundlich aber bestimmend klar gemacht, dass ich mich auf einer Privatveranstaltung befinde! 🙂 Schade aber auch! So zog ich weiter, bis zum schwebenden Baum und traf mich mit meiner Frau auf ein Bierchen in der Lobby, bevor wir zur PUA Bar gingen um dort an diesem sehr speziellen Platz (sah aus wie bei Oma…jeder Gegenstand war zu kaufen) ein tolles Abendmahl zu genießen. Selbstgemachte Gnocci!!! Gesättigt dem Sonnenuntergang entgegen und voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

Cheers,
Sascha

Tag 1

So meine Lieben, die Sonne versinkt langsam im Meer und wir ruhen uns nun etwas aus, bevor es in die Nacht geht. Ankunft am Flughafen ging reibungslos. ATM Cash Machine hat mir gleich mal 600 Schekel ausgespuckt und ein sehr netter Israeli hat uns auf einen Taxi Automaten hingewiesen, bei welchem man direkt sein Ziel eingeben kann, um dann den korrekten Fahrpreis zu erhalten. Nicht das so ein Schlawiner zu viel abrechnen will!:-) Da sind se ausgefuchst die Buben!

Mit einer neuen C-Klasse unter dem Popöchen hat uns unser Fahrer dann nach Jaffa gebracht. Wow!!! Nach ca. 25 Minuten hat er uns in einer Masse von feiernden hübschen Menschen vor der ersten Bar raus gelassen. 15 Meter zu Fuß und da waren wir…im Market House Hotel! Begrüßungsgetränk, natürlich standesgemäß einen frisch gepressten Jaffa-Orangensaft. Zimmer-upgrade…:-) / kurz frisch gemacht und schon einmal die „Neighborhood“ erkundet. Überragend die ersten Eindrücke. Pünktlich zur Happy hour haben wir uns im Hotel wieder eingefunden. Pizza for free / Wein for free / Alles for free!!! Auf einem schönen Plätzchen im Freien haben wir den Tag ausklingen lassen. Die Happy hour findet jeden Tag statt…von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Dann schlenderten wir los und waren schneller als gedacht auf dem Areal „HaTachana“. Dies war einstmals der erste Bahnhof, welcher Tel Aviv und Jerusalem verbunden hatte. Heute hat man dort nette Restaurants und Geschäfte untergebracht (das sollte später in der Woche auch noch die Kreditkarte merken) und Alles sehr aufwendig mit Liebe zum Detail gestaltet.

Der Magen knurrte so langsam und unser eigentlicher Plan war es, an den Strand zu gehen um den Trommlern am Freitag zu lauschen. Dieses Event war leider nicht vorzufinden, so dass wir Richtung Neve Tzedek gingen und uns schließlich auf dem Rothschild Boulevard wiedergefunden haben. Noch im Flugzeugmagazin der El AL hatten wir über das Restaurant „Benedict“ gelesen…nun saßen wir dort auf der Terasse und schlemmten uns durch die Karte. Frühstück!!! 24/7 MEGA!!!

Was für ein Tag und Morgen geht es weiter!

Cheers
Sascha

Uhaha…5:30 Uhr ging der Wecker. Nun sitzen wir in Terminal 1F. Ich dachte immer den Münchner Flughafen kenne ich insight out…weit gefehlt!

Eins ist mal klar, gespart wird hier am Reinigungsdienst. Man könnte meinen man sitzt in Luxor am Flughafen und ich muss sagen, dass würde Luxor nicht gerecht werden. Die Befragung die durch die Mitarbeiter der El AL durchgeführt wird, war nach 5 Minuten durch, jetzt sitzen wir in der Abflughalle.

Cheers
Sascha

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2x werden wir noch wach, heisa dann ist Reisetag!

so meine Lieben, Familie Jung wäre dann soweit! Unseren Stammparkplatz vor dem Münchner Flughafen haben wir reserviert, den Reisepass erneuert und über „getyourguide“ die Tagestour nach Jerusalem und Betlehem klar gemacht.

Klagemauer, Ölberg und die Geburtsstätte Jesu….we are vollkommen exited!

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Wir können die „Jaffa Orangen“ quasi riechen

Hallo Ihr Lieben,

jetzt sind es nur noch ein paar  Tage und die Gestaltung unserer Tel Aviv Woche schreitet voran. Am 11. Mai werden wir zu Gast bei zwei Mädels sein, die über das Portal EatWith.com dazu einladen, einen wundervollen Abend im privaten Heim bei tollem Essen zu genießen. Dieser Tag ist der „Independence Day“ und soll mit einem sehr speziellen Menü abgerundet werden. Wir freuen uns sehr darauf, insofern es auch die erste Erfahrung mit EatWith.com sein wird.

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Cheers
Sascha

tel_aviv_8_1Tel aviv…das kommt heraus wenn man zwischen Stockholm und Budapest schwankt! Nun gut, am 06. Mai 2016 geht unser Flieger von München und wir werden sicherlich spannende Tage in „Big Orange“ erleben. Wir freuen uns und halten Euch auf dem Laufenden, wenn wir im Market House in Jaffa oder auch Yafo, eingecheckt haben. Dann werden die „Jungs“ den ältesten Hafen der Welt, Neve Tzedek, den Rothschild Bouldevard, den Harcarmel market, Sarona market,  und Hatachana unsicher machen! …und den Strand natürlich auch!

Cheers
Sascha

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