The Sands at Chale Island

30 Grad Temperaturunterschied! Das hab ich jetzt davon, aber es war gewollt und absolut die Reise wert. Wenn man die Strapazen der Anreise überstanden hat, bekommt man nicht weniger als ein kleines Stück Paradies im Süden der Küstenregion von Kenya.

The Sands at Chale Island …Fantastisch!

Gestartet sind wir von Frankfurt und haben uns bei ParkFuchs für 1 Woche einen Parkplatz gesichert. Wie auch in München hat das einwandfrei funktioniert und war mit 35,– EUR super günstig… inklusive Shuttle. Der Zwischenstop in Tanzania hätte wirklich nicht sein müssen und hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen, als ursprünglich gedacht. Auch wenn der Anblick des 5.895m hohen Kilimandscharos absolut grandios war, ist ein Direktflug einfach immer viel angenehmer. Leider war die Alternative ein mehrstündiger Zwischenstop in Istanbul…danke Nein. Von Mombasa aus ging es dann mit 3 weiteren Pärchen die Küste entlang. Gerade am Anfang in den Außenbezirken der Stadt, merkt man sofort, dass man nun wirklich in der 3. Welt gelandet ist. Dagegen wirkt Hurghada so sauber und aufgeräumt wie Dubai. Es ist nach wie vor so, dass einen die Fähre auf´s Festland bringt…thank God it´s made in Germany! Ich bin mir nicht so ganz sicher ob die guten Boote in good old Germany ein TÜV-Abzeichen erhalten würden… aber gut! Vorbei am Kazkazi Beach Hotel, welches vom Hörensagen nur noch von lokalen Afrikanern gebucht wird. Hier war ich 2002…in einem Mega schönen Resort…nun ja, Dinge ändern sich! Entlang der Küste sieht man einige Hotelanlagen, die entweder schon komplett verfallen sind oder kurz davor! Unsere Mitfahrer verließen uns im Baobab und im Neptune Palm Beach Resort.

 

 

Wir waren die letzten Zwei im Bus die aussteigen durften und hatten die finalen 40 Minuten noch den „Bandscheiben-Schüttel-Shake“ inklusive, als es auf unbefestigter Straße bis ans Ende der Landzunge durch eine rote Staubwolke ging. Da war Sie nun also! Chale Island! Zwei gut genährte Hundchen gesellten sich zu uns, bis ein alter Traktor unser Gepäck auflud, um es mitsamt den JUNGS zur Insel zu bringen…Ebbe! Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist hier gewaltig und natürlich ist ein Meer mit gezogenem Stöpsel lang nicht so schön anzusehen wie mit türkis gefärbtem Wasser. Zum Glück ändert sich dieser Zustand täglich. An der offen gehaltenen Rezeption bekamen wir unseren Willkommens-Drink und die Schlüssel für unser sagenhaft schönes Banda Nr. 26, welches auf der rechten Seite des Strandes lag. Aus meiner Sicht sind hier die schönsten Unterkünfte. Banda 24 bis 29. Dort hat man einen super Blick über den Strand, das Meer und die kürzesten Wege zu den Pools, dem Haupthaus, dem Restaurantbereich und zu den Shops. Hiervon gibt es zwei Stück (Fashion & Furniture)…ganz nett aber nichts Besonderes und afrikanischer Krims Krams ist halt in Afrika ganz schön aber in einem deutschen Wohnzimmer…nun ja…Geschmäcker sind verschieden und am Ende musste auch ich wieder Etwas kaufen. Zudem gibt es noch die klassischen Standard Zimmer, zwei Penthouse Suiten mit Whirlpool und auf einer kleineren, vorgelagerten Insel die mit einer Steinbrücke verbunden ist, die Honeymoon Suite.

Die gesamte Anlage ist wundervoll in die Natur eingebettet. Alle Menschen sind total gechillt (mal abgesehen von einer Engländerin, dessen Lache es problemlos in die Bereiche der Dezibelausschläge einer Boing geschafft hätte). Die Affen beachten einen nicht groß, die Mitarbeiter sind super freundlich, auch wenn hier alles ein wenig „pole pole“ geht. Das Essen…was soll ich hier sagen…wenn man Fisch und Meeresfrüchte mag ist die Gefahr groß, hier mit großem Rauschebart zu enden, da man die Insel einfach nie wieder verlassen möchte! Jeden Tag ein neues Highlight beim „Catch of the day“. Unsere größten Bachforellen aus der deutschen Heimat, wären hier bestenfalls als Köder durchgegangen. Ein Wahnsinn!!! Dazu immer frischer Oktopus und Kalamari bis man nicht mehr kann. Internationale Küche gemischt mit einheimischen Speisen. Tolles Frühstück und hach die Nachspeisen…ein Traum! Passionsfrucht, Banane, Kokosnüsse…Kuchen und Pudding. Man könnte ja auch Salat essen, Selbstkasteien ist dann aber halt nicht mein Ding. Dann noch als Krönchen die Tatsache, dass das Hotel unter italienischem Management steht und die Mama des Chefs hier anreiste, um den Boys erstmal beizubringen, wie Kürbisravioli und Penne Arrabiata funktionieren! Herz was willst Du mehr!

Da wir nur eine Woche auf der Insel waren, gehörten wir nicht zur Mehrzahl der Gäste, die während Ihres Aufenthalts eine Safari machten. Wir beschränkten uns auf einen Tagesausflug zur Wasini Island (schnorcheln). Super schön! Viele unterschiedliche Fische, Delfine und 2 tolle Schildkröten. Danach ging es auf die Insel zum Mittagessen und man hatte noch die Möglichkeit, sich das Dorf etwas genauer anzusehen. Kostenpunkt 100,– EUR pro Person…gebucht über den Beachboy unseres Vertrauens: Jonathan. Super! Ich bin grundsätzlich immer ein Freund davon über diese Kerlchen meine Aktivitäten zu buchen. Zum einen ist es günstiger und zum anderen sind die Euronen hier sicherlich besser aufgehoben, als in der Schatzkiste der TUI oder im Geldbeutel eines anderen Veranstalters.

 

Am vorletzen Tag haben wir dann noch das Dorf von Jonathan besichtigt. WOW!!! kann ich nur sagen. Da geht einem das Herz auf! Einfach toll mit den ganzen Kids den Tag verbracht zu haben. Mega Erfahrung! Abends noch eine Massage im SPA Bereich inmitten der Mangroven genossen. Das “Maisha Poa” (Swahili: gutes Leben) Spa und Wellness Center wurde im Herzen der Insel gebaut, dort wo sich uralte Mangroven, ein Gezeitensee und die Korallenhöhlen befinden. Diese Naturschönheit gepaart mit einer sanften Brise ist die perfekte Voraussetzung um völligst zu entspannen.Super! Die haben es wirklich drauf. Nicht diese 0815 Anfänger…Eine wirklich top Behandlung! Wichtig! 🙂 nicht Massage…habe ich gelernt!!!

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Zudem gibt es noch die Möglichkeit, über “Diving The Crab”, ist ein namhaftes PADI und SSI Tauchunternehmen die Unterwasserwelt näher zu erkunden. Ihr findet die Station hinter dem Restaurantbereich.

Abgerundet wird ein toller Urlaub meistens durch die Menschen die man trifft…und wir hatten wieder Glück, ganz liebe nette Menschen kennengelernt zu haben. Big hug an Lukas und Martina sowie an Constanze und Maggie aus unserem Bayern Team! Ihr wart super! Vielen Dank! Ob wir nochmal zurückkehren steht in den Sternen…die Welt ist so groß und schön, aber wenn es nochmal Kenya wird…dann sicher das Chale Island!

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3 Gedanken zu “The Sands at Chale Island

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