Radisson Blu – Badischer Hof

Die letzten Hotels dieser Größe hatten mich in Gesamtheit eigentlich nahezu alle enttäuscht! Darum freue ich mich umso mehr, dass dieses altehrwürdige Haus auf ganzer Linie punkten konnte!

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Im September 2016 wurden größere Renovierungsarbeiten abgeschlossen hörte ich an der Rezeption, so dass ich nicht beurteilen kann wie es vor dieser Zeit war. Das 4-Sterne Hotel, Radisson Blu Badischer Hof Hotel Baden-Baden, ist ein ehemaliges Kapuzinerkloster, das im 19. Jahrhundert zu einem Grand Hotel umgebaut wurde. Ein Anbau erweiterte das Luxushotel im Schwarzwald im Jahr 1980. Man muss quasi nur über die Straße fallen und sich rechts halten…dann ist man schon im wunderschönen Stadtzentrum des berühmten Kurorts Baden-Baden und nur wenige Meter vom Festspielhaus entfernt. Ich selbst habe im historischen Altbau übernachtet und empfand das Ambiente um mich herum geradezu als königlich. Das stilvolle Parkrestaurant serviert feinste badische und internationale Küche und erlesene Weine. Besonderes Highlight des Wellnesshotels ist die eigene Thermalquelle, welche die Pools im Wellnessbereich mit heilendem Wasser speist. Hier hatte ich am Nachmittag den ganzen Bereich fast für mich alleine. Das Abendessen habe ich im Restaurant genossen und mich für die Ente entschieden. sehr lecker. Gekrönt wurde das Ganze noch durch eine kleine aber feine Käseplatte. Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass das Hotel mich zu einem „Afternoon Tea“ eingeladen hatte…sehr schön.

Im historischen Teil stehen mehrere Vitrinen mit interessanten Objekten aus der Geschichte des Hauses. Unter anderem ein Gäste-Verzeichnis, welches aufgeschlagen ausgestellt ist und die Jahre 1937 und 1938 zeigt. Selbst dort findet man schon internationales Klientel (Rio de Janeiro) und die Zimmerpreise waren pro Nacht mit 7 Mark veranschlagt.

Mein Zimmer (203) war über die Ecke gelegen und wirke frisch, sauber und selbst das Bad war schön modern gehalten, ohne den Charme des Gesamthauses zu trügen.

Ich kann dieses Haus nur empfehlen und so findet Ihr hin:

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Leonardo Royal

Das Leonardo Royal Hotel Düsseldorf Königsallee ist nur wenige Meter von der bekanntesten Einkaufsstraße Deutschlands entfernt – der Königsallee. Das ist in jedem Fall ein Argument für dieses Haus. Die Rezeption ist offen und freundlich gestaltet. Nach dem Eingangsbereich sind rechts die Toiletten, dann geht es links weg zum Frühstücksraum. Geradeaus sind Tagungsräume und die Hotelbar. Links die Rezeption und direkt nach dem Eingang auf der linken Seite gehen zwei Aufzüge (Blick nach draußen / EY Building) bis zum 6. Stock. Das Hotel verfügt zudem über zwei Tiefgaragen.

Ich hatte das Zimmer 518 im 5. Stock. Wie fast schon immer, muss ich hier harsche Kritik äußern. Das Bad war wieder aus der Kategorie „Kaserne“! Das geht doch nicht Freunde. Jedes preisgünstige IKEA Bad würde dieses Loch schlagen! Nun  gut…Das Doppelbett war bequem und oh Freude…in diesem Raum gab es auch genügend Steckdosen. Ein Breitbildfernseher und ein kleiner hässlicher Einbauschrank umzingelten mich. Der Schreibtisch war groß und zweckmäßig.

Gegessen habe ich im Hotel selbst nur das Frühstück. Das war super und es hat an nichts gefehlt. Der Veranstaltungsservice war tadellos und sehr zuvorkommend. Das Catering prima. Insgesamt würde ich diesem Haus eine 2,5 geben. Inklusive Frühstück kommt man ca. auf 119,– EURO pro Nacht und Person. Wenn Ihr einmal in Düsseldorf unterwegs seit, kann ich es auf Grund der Lage in jedem Fall empfehlen und so kommt Ihr hin:

Hilton

Das Hilton Dresden liegt im Herzen der Altstadt Dresdens und in der Nähe der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Von hier aus genießen Sie den Ausblick auf die Dresdner Frauenkirche und das Elbufer…so heißt es zumindest auf der Homepage. In Wahrheit kann man von ein paar Fenstern die Spitze der Frauenkirche erspähen und der Platz mit Blick auf´s Elbufer, muss mir mal Jemand zeigen. Es gibt 12 hauseigene Restaurants und Bars mit kulinarische Köstlichkeiten. Zudem kann man sich nach einem aufregenden oder anstrengendem Tag im Wellness- und Fitness Club-Bereich mit Swimmingpool und Sauna oder in der einzigen Executive Lounge Dresdens entspannen. Auch das präsentierte Essen unserer Veranstaltung war von ausgezeichneter Qualität. Die Zimmer sind wie in allen großen Hotels, nun  sagen wir mal… Standard und könnten eine Grundrenovierung vertragen. Hier komme ich auf mein leidiges Thema „Badezimmer“ zurück. Auch hier ein einziger Graus! Warum fragt man sich da! Entweder stehen die asiatischen Gäste da drauf und schreiben auf „Lipadlisor.mandarin.com“ die bestmöglichen Rezessionen oder es sind die russischen Gäste…oder ich muss an meinem Geschmack zweifeln! Grausam! Der Service, die Freundlichkeit, die Lage, das Parken…alles super. Nur beim Zimmer hat man sich dann eher abgewendet.

Nun gut…klagen auf hohem Niveau! Natürlich gut und viele Menschen werden nie in diesem Ambiente nächtigen, nicht einmal zu Hause. Aber ich wünsche mir hier trotzdem einfach das Tüpfelchen mehr, möchte dieses Haus trotzdem vor allem auf Grund der Lage und des Services uneingeschränkt weiterempfehlen. Eine Tiefgarage ist vorhanden und man kann das Hotel super anfahren.

So findet Ihr hin:

Ulm – Siedepunkt

Siedepunkt, Siedetemperatur, die Temperatur, bei der die flüssige und die gasförmige Phase eines Stoffs im thermodynamischen Gleichgewicht stehen.

Um die zwei Millionen Euro investierte Oliver Schreiber, Geschäftsführer des Best Western Plus Atrium Hotel in Ulm, in den Umbau und die Erweiterung seines gastronomischen Bereichs. „Wir wollen mit unserem Restaurant Siedepunkt neue Maßstäbe in der Ulmer Gastronomie setzen“, sagt Schreiber. So so…da hat es sich prima getroffen, die Küche im Rahmen einer Firmenfeier einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor vielen Jahren hatte ich fast genau gegenüber meine erste eigene Wohnung. Damals hatte mich der Komplex eher abgestoßen als angezogen. Heute kann man sagen das zumindest der Eingangsbereich so konzipiert wurde, dass einem beim Vorbeifahren nicht gleich vor Schreck das Lenkrad aus der Hand fällt.

Ja, das Restaurant liegt an einer starkt befahrenen Straße und die Lage ist nach wie vor einfach schlecht. Möchte man hinterher noch einen schönen Verdauungsspaziergang machen, ist man hier sicher falsch. Es ist aus der Stadt auch nicht mal kurz fußläufig zu erreichen. Das muss man schon fest planen und hinfahren. Die Stadtbusse halten immerhin fast genau vor der Tür! 🙂

Bei der Planung des Umbaus im Restaurant Siedepunkt legten Oliver Schreiber und sein Team den Fokus auf Ästhetik und qualitativ hochwertige Materialien. So gibt es beispielsweise eine sieben Meter lange und aus Glas gefertigte Weinwand im Gästebereich. Diese soll das stetig wachsende Weinangebot, das bislang über 250 Positionen umfasst, widerspiegeln. Für Küchenchef Christoph Hormel und Restaurantleiter Giovanni Rossitto bedeutet der Umbau gleichzeitig eine Entfaltungsmöglichkeit. Sie konnten den Umbau wohl auch kaum erwarten.

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Das Essen war einfach herrlich! Das Fleisch auf den Punkt, dass Gemüse frisch und das Kartoffel Pü ein Traum. Nun da ich wieder in Ulm lebe, wird mich dieses Restaurant sicher öfters sehen. Wirklich klasse! Parkplatz Möglichkeiten sind genügend vorhanden.

52 Places to Go in 2017 – The New York Times

Wunderbar gestaltete Seite mit über 50 Reisevorschlägen für 2017. Da ist doch sicher was dabei!!! Mein persönlicher Favorit ist gleich die Nummer 1 und die Nummer 39… Was meint Ihr?

Cheers,

Sascha

Concierge-Interview with Andras Jeney, The Chedi, Andermatt | Benedikt Lüchinger | Pulse | LinkedIn

Making the impossible possible! In diesem Jahr auf der To-do-Liste…die Erwartungen sind hoch, insofern das Hotel vom Gastroführer Gault Millau zum Schweizer Hotel des Jahres 2017 ernannt worden ist.

The work life of concierges is multifaceted and exciting. In a series of articles, the ES Magazine interviews concierges of luxury hotels. Which hotel

Quelle: Concierge-Interview with Andras Jeney, The Chedi, Andermatt | Benedikt Lüchinger | Pulse | LinkedIn