Barcelona with Friends

Tanja, Gus & Komo en Kasa

Seit nunmehr über 30 Jahren haben wir sehr sehr gute Freunde in Italien. Eigentlich ist es die beste Freundin meiner Mam und im Juni 2015 hatte ich mich dazu entschlossen, man könnte sich doch mal Barcelona ansehen, denn die Kids, die mittlerweile auch schon über 30 Jahre sind…also in meinem Alter…leben seit vielen Jahren in dieser schönen Stadt am Mittelmeer.
So telefonierten wir uns zusammen. Oft ist es ja so, dass man nach vielen Jahren erst einmal ein wenig schaut wie die Stimmung ist und ob das überhaupt eine gute Idee ist und Sie sich freuen. Nun ja…wir hatten am Telefon schon einen mega Spass und ich war mir sicher, dass wird eine super Woche!

Tanja arbeitet in der Hotellerie, direkt auf der Ramblas. Unweit hat Sie mit ihrem Freund Gus, ein cooler Typ aus Argentinien noch ein kleines Bistro. Das Komo en kasa. Der beste Platz in Barcelona…zumindest für uns war es so.

Tanjas Bruder Patrick arbeitet an einer Beachbar, also…wir waren aufgehoben. Tanja organisierte uns noch eine Wohnung. Die Hotelpreise waren in dieser Woche nochmals höher, da das Mercedes Fest in diesen Tagen statt fand. Super! Kann ich nur Jedem empfehlen in dieser Woche einmal Barcelona zu besuchen. Überall sind Bühnen aufgebaut und die Stadt feiert im Prinzip den ganzen Tag. Man spaziert durch die verwinkelnden Gassen und immer wieder kommt man an kleine Plätze, an denen ein Konzert, eine Veranstaltung oder auch Akrobaten auftreten.

Unsere Wohnung lag in der Carrer de la Lluna. Mega winzig, jedoch schön eingerichtet, sauber und man muss sagen, der Inhaber hat einfach das Beste daraus gemacht. Auch wenn wir beim nächsten Besuch dann doch eine größere Wohnung suchen würden. Wenn ich auf der Toilette saß konnte ich mit der linken Hand die Haustür öffen, mit der rechten Hand den Toaster in der Küche bedienen und wenn ich meine Füße ausstreckte, so war es mir fast möglich mit meinen Zehen an die Fernbedienung auf dem Wohnzimmertisch zu kommen!

Die 4 Bilder habe ich beim Abendessen in der „Sagarra Bar“ geknipst. Carrer d’en Xuclà, 9, 08001 Barcelona. Vom Komo en Kasa Richtung Rambla laufen und ziemlich am Ende auf der rechten Seite.

Das Viertel in dem wir wohnten und in welchem auch das Komo en Kasa liegt nennt man El Raval. Hier waren früher hauptsächlich Gauner und leichte Mädchen anzutreffen. Heute ist der Stadtteil super hip. An jeder Ecke sind kleine Cafes und tolle Boutiquen. An einem Abend waren wir bei einer Neueröffnung eines Shops, quasi 20 Meter vom Komo en Kasa entfernt. Da war Jung und Alt. Hipster, Bettler und Touristen. Das ganze spielte sich dann auch mehr auf der Straße wie im Geschäft ab. Man trank, feierte und genoss die spätsommerlichen Temperaturen. Einfach klasse Stimmung und tolle Leute. Da kann es schon einmal vorkommen, dass ein Banker auf dem Skateboard an einem vorbeirauscht. Ja die Skater sind hier wahrlich nicht zu übersehen. Quasi jeder steht auf dem Board. Wahrscheinlich haben die Bewohner irdendwann beschlossen, skaten als Code zu nutzen…so dass man sich von den Touristen unterscheidet. Wir würden in jedem Fall wieder diesen Stadtteil wählen.

Die Abende verbrachten wir hauptsächlich mit Tanja und Gus, so bekamen wir tolle Insider Locations zu sehen und wir schlemmten uns durch sagenhafte Tapas Bars und tranken Cocktails von Barkeepern, die schon einmal Weltmeister in dieser Disziplin waren. Um das zu erleben müsst Ihr unten in die Bar vom Hotel Ohla! Da das Wetter die ganze Woche über fantastisch war, konnten wir auch einen super Nachmittag bei Patrick an der Beachbar verbringen. Super! Da war was los! Zurück sind wir dann mit einem der zahlreichen Taxi Shuttles gefahren. Bis zur Kolumbus Statue. Dort trifft man dann auf die sehr bekannten Straßenkünstler von Barcelona, wenn man die Ramblas hoch läuft.

Natürlich haben wir auch die klassischen Sehenswürdigkeiten wir den Park Guell, die Sagrada Familia und auch ein Spiel des FC Barcelona angesehen. Im alterwürdigen Bernabeau Stadion herrscht schon eine ganz spezielle Atmosphäre. Totenstille!!! Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass 80 Prozent der Menschen im Stadion Touristen sind. In Deutschland unvorstellbar. Gerade auf der Ramblas kann man alle 20 Meter Tickets kaufen. 4:0 stand es am Ende gegen Levante. Messi und Neymar im Schongang. 80.000 Menschen und keine Stimmung. Lediglich die Hymne zu Beginn ließ erahnen was hier los sein kann.

Highlight war für mich der Mercato de la Boqueria und auch die anderen Märkte, die wir eher durch Zufall in der Stadt entdeckten. Unglaublich wie man sich dort durchschlemmen kann. Man sieht Dinge, die man noch nie zuvor gesehen hat. Obst, Fleisch, Kaffee und allerhand Meeresgetier. Hier ein Smoothie und dort ein Krabbenteller. Das beste war die berühmte Pinotxo Bar. Hier muss man schon sehr früh aufstehen, wenn man einen Platz an der Theke dieser Kultbar ergattern will. Aber warum ist das so, fragt man sich zunächst. Es geht um die in Deutschland noch weitgehend unbekannten XUXOS. Ehemals nur ein kleiner Imbiss mit Espresso, Kaffee, con Leche, Cappuccino, Latte Macchiato, Kakao und vielleicht noch ein Cava. Und eben den Xuxos. Speziell für die Bar Pinotxo (Pinocho) und den kultigen Inhaber Juanito Bayén werden die Xuxos jeden Morgen in geringer Menge frisch gebacken. Wer zu spät kommt der hat Pech gehabt und das kann unter Umständen schon nach 9:00 Uhr der Fall sein. Ich stand am frühen Morgen um 06:00 Uhr bei Juanito…da waren wir die Einzigen 🙂 Er hat gelacht und mich natürlich direkt als Touri identifiziert. Früh bedeutet 08:00 Uhr, nicht 6:00 Uhr. Wir zwei tranken in völliger Dunkelheit einen Kaffee zusammen, ich bestellte zwei XUXOS vor und ging wieder zurück ins Bettchen.

Um 08:00 Uhr war es dann soweit. Diesmal mit meiner Frau im Schlepptau ging ich los. Gefüllt mit Crema Katalana (Vanille-Creme), außen knusprig und in Zucker gerollt sind sie ein passendes Frühstücksgebäck. Eine Kalorienbombe aber einfach zu lecker.Einige Konditoreien und Bäcker haben sie mittlerweile auf den Hype eingestellt und locken im Schaufenster mit den echten Xuxos. Denn auf den Inhalt kommt es an.

Geflogen sind wir übrigens mit Vueling von München. Dann mit dem Bus in die Stadt und schon waren wir da. Flüge waren günstig und der Bus nicht der Rede wert. BARCELONA…immer wieder gerne und an dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank an Tanja und Gus. Ihr seit der Wahnsinn!!!

Hier müsst Ihr vorbei schauen:

Mittagessen: Sagardi BCN Gotic in der Carrer de l’Argenteria, 62, 08003 Barcelona – Häppchen die sooo lecker sind! Man sammelt die Zahnstocher und bezahlt dann danach…siehe Bild oben.

Schokolade: Bubo Pasteleria…gleich bei Sagardi BCN Gotic in der Carrer de les Caputxes, 10, 08003 Barcelona

Abendessen: Taberna del Sculent…Rambla del Raval, 39, 08001 Barcelona – super Tapas und coole Atmosphäre im Gebiet Raval

Shopping: auf der Passeig de Garcia, dann die Place de Catalunya runterlaufen. Eine super Ecke ist auch rund um die Carrer del Commerc. Das kann man dann mit einem Besuch des Parks (Ciutadella) verbinden. Hier sind viele kleine junge Boutiquen.

BestSecret: Das Hotel H10 Casa mimosa soll sehr schön sein. Dieser Tipp ist aktuell von Freunden reingekommen.

Cheers
Sascha

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6 Gedanken zu “Barcelona with Friends

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